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Erschreckende Zahlen bei Einbrüchen und Diebstählen

Die organisierte Kriminalität durch teils international agierende Banden wird immer stärker zu einer Bedrohung für jeden Bürger.Immer häufiger ließen sich bei Delikten wie Auto-Diebstählen und Wohnungseinbrüchen organisierte Strukturen feststellen, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maiziére (61, CDU) am Dienstag in Berlin. Er verwies auf einen Zuwachs bei Wohnungseinbrüchen, die wachsenden Risiken durch den Missbrauch der Kommunikation im Internet und die Drogenkriminalität.„Die Organisierte Kriminalität betrifft auch Millionen von Menschen in ihrem Alltag“, sagte der CDU-Politiker.Auch der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch (54), sagte, hinter Betrügereien am Telefon, Ladendiebstählen und Erpressungen über das Internet steckten häufig handfeste organisierte Strukturen. Durch eine neue Kooperation von Bund und Ländern solle künftig schneller darauf reagiert werden.

Die Anzahl der Ermittlungen bleibt konstant hoch

Im vorigen Jahr gab es laut de Maiziére 571 Ermittlungsverfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität. Die Zahl liegt leicht unter dem Niveau des Jahres 2013 mit 580 Verfahren.Es gebe aber keinen Grund für eine Entwarnung, sagte der Minister. Von den Verfahren wurden 299 im vergangenen Jahr eingeleitet. Insgesamt gab es 7,2 Prozent mehr Erstmeldungen als 2013.Die Zahl der Tatverdächtigen sank auf 8 700 von 9 155 im Vorjahr. Allerdings liege die Zahl nach einem deutlichen Anstieg im Jahr 2013 noch immer weit über dem Niveau der Jahre 2011 und 2012, sagte de Maiziére.BKA-Chef Münch betonte, die Zahl von 571 Verfahren täusche über die Größe des Phänomens hinweg, denn hinter jedem Fall steckten Tausende von Einzeldelikten, die von Gruppen begangen worden seien. Sie agierten „international ausgerichtet, grenzüberschreitend und hochkonspirativ“.

Tätergruppen werden immer internationaler

Die Zahl Tatverdächtiger mit ausländischer Staatsbürgerschaft steigt an. Zwei Drittel der Täter seien Ausländer, so de Maizière. Die Tatverdächtigen kämen aus mehr als 100 verschiedenen Nationen. Der stärkster Anstieg im Vergleich zum Vorjahr sei bei Rumänen und Georgiern gegeben:

► 216 Prozent Anstieg bei Tätern aus Rumänien.

► 203 Prozent Anstieg bei Tätern aus Georgien.

► 36 Prozent der Tatverdächtigen seien Deutsche, diese Zahl sei jedoch rückläufig.

► Die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen habe im Bereich Eigentumskriminalität in den letzten fünf Jahren um 60 Prozent zugenommen, sagt der BKA-Chef.

Dahinter stecken Strukturen, „den mehrmonatigen Aufenthalt in Deutschland zur Begehung von Straftaten einzusetzen“, sagt der BKA-Chef Münch.

Quelle: Auszug aus: “Bild Politik